Um den durch die fortschreitende Globalisierung und die Konsolidierung der Europäischen Union bedingten Herausforderungen an die Wissenschaften gewachsen zu sein, suchen die deutschen Universitäten z. Zt. die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft und Kultur zu intensivieren, wobei diese insbesondere dem Nachwuchs zu gute kommen soll. Die kulturellen und gestalterischen Aufgaben insbesondere der Geisteswissenschaften können diese heute nur noch bewältigen, wenn es ihnen gelingt, den Kontakt mit außeruniversitären Einrichtungen so zu erweitern, dass der gegenseitige Austausch wesentlich verstärkt wird. Dieser soll vor allem helfen, die heute Studierenden nicht nur wissenschaftlich, sondern auch von ihrer sozialen Kompetenz her optimal auf das spätere Berufsleben vorzubereiten.
Als eine nicht nur in der Exzellenz-Initiative ausgezeichnete, sondern auch reformfreudige Universität hat die Fridericiana innerhalb der Geisteswissenschaften den Studiengang Europäische Kultur und Ideengeschichte - kurz EUKLID - eingerichtet. In ihm sollen die Studierenden detaillierte Kenntnisse des europäischen Denkens gewinnen, aber darüber hinaus auch ihre rhetorischen und darstellerischen Fähigkeiten in der medialen Arbeit entwickeln. Ziel ist es, (mit dem Abschluss B.A. und M.A.) vielseitig einsetzbare Experten für kulturelle Belange auszubilden, die den Ansprüchen und dem wachsenden Bedarf an kulturellem Wissen gerade in einer wissenschaftlich-technischen Gesellschaft entgegenkommen.
Aufgrund der steigenden praktischen Anforderungen gewinnt das Absolvieren eines Praktikums im Studiengang EUKLID immer mehr an Bedeutung. In ihm sollen wichtige Erfahrungen für das spätere Berufsleben gesammelt werden. Die Suche nach Praktikumsplätzen, um die Ausbildungssituation der Studierenden zu verbessern, und die allgemein erwünschte stärkere Anbindung von Studiengängen an das Berufsleben hat zur Gründung des Netzwerks EUKLID (NW- EUKLID) geführt. Die Idee des Netzwerks ist es, aus einer zukunftsorientierten Perspektive heraus Institutionen und Firmen im Raum Karlsruhe und Umgebung als Partner zu gewinnen, die nicht nur Praktikumsplätze anbieten können, sondern ein allgemeines Interesse an einer Zusammenarbeit mit den Geisteswissenschaften im Rahmen eines erweiterten 'Kulturtransfers' haben.
Hierfür wurde die Koordinationsstelle Netzwerk EUKLID eingerichtet, die sich um die Vermittlung zwischen Partnern und Studierenden kümmert. Über sie kann Kontakt aufgenommen werden. Als eine Art Kommunikationsplattform will sie darüber hinaus helfen, Fragen und anfallende Probleme zu klären und den gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausch zu fördern.
Für Firmen und Institutionen, die als möglicher Partner in Frage kommen und ein allgemeines Interesse am 'Kulturtransfer' in Form einer Zusammenarbeit mit den Geisteswissenschaften an der Universität Karlsruhe haben, steht die Koordinationsstelle zur Verfügung. Sie können sich jederzeit unter dem Stichwort Netzwerk EUKLID an das Sekretariat des Instituts für Philosophie wenden: Wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.
Netzwerk EUKLID
Eine Initiative des Instituts für Philosophie an der Universität Karlsruhe

