Department für Philosophie

EPG 2

  • Typ: Seminar (S)
  • Semester: SS 2020
  • Zeit: 24.04.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich




    08.05.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    15.05.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    22.05.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    29.05.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    05.06.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    12.06.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    19.06.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    26.06.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    03.07.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    10.07.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    17.07.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich



    24.07.2020
    14:00 - 15:30 wöchentlich




  • Dozent: Prof. Dr. Heinz-Ulrich Nennen
  • SWS: 2
  • LVNr.: 5012024
Bemerkungen

Es sind viele potentielle Konfliktfelder, die aufkommen können im beruflichen Alltag von Lehrern. Daß es dabei Ermessenspielräume, Handlungsalternativen und vor allem auch Raum gibt, sich selbst und die eigenen Ideale mit ins Spiel zu bringen, soll in diesem Seminar nicht nur thematisiert, sondern erfahrbar gemacht werden.

Das Selbstverständnis und die Professionalität sind gerade bei Lehrern ganz entscheidend dafür, ob die vielen unterschiedlichen und mitunter paradoxen Anforderungen erfolgreich gemeistert werden: Es gilt, bei Schülern Interesse zu wecken, aber deren Leistungen auch zu bewerten. Dabei spielen immer wieder psychologische, soziale aber auch pädagogische Aspekte mit hinein, etwa wenn man nur an Sexualität und Pubertät denkt. — Mitunter ist es besser, wenn möglich, lieber Projekt–Unterricht anzuregen, wenn kaum mehr was geht.

Es gibt klassische Konfliktlinien, etwa Eltern–Lehrer–Gespräche, in denen nicht selten die eigenen, oft nicht eben guten Schul–Erfahrungen der Eltern mit hineinspielen. Aber auch interkulturelle Konflikte können hineinspielen. Das alles macht nebenher auch Kompetenzen in der Mediation erforderlich. — Einerseits wird individuelle Förderung, Engagement, ja sogar Empathie erwartet, andererseits muß und soll gerecht bewertet werden. Das alles spielt sich ab vor dem Hintergrund, daß dabei Lebenschancen zugeteilt werden.

Studienleistung: Eine regelmäßige und aktive Teilnahme am Diskurs ist wesentlich für das Seminargeschehen und daher obligatorisch. — Studienleistung: Gruppenarbeit, Präsentation und Hausarbeit.